Mit IntegratedCOWOA gegen den Bestellabbruch.

Ein kleiner Nachtrag bzw. eine Ergänzung zum Thema Usability.

Jeder Online-Händler kennt das: ’stehengelassene‘ Warenkörbe. Die Gründe sind vielfältig. Der Kunde testet, ob er auf Rechnung zahlen kann oder welche Zahlungsarten überhaupt angeboten werden … oder … oder …

Ein häufiger Grund für unvermittelte Bestellabbrüche ist allerdings auch ein komplizierter, unübersichtlicher und zu langer Bestellprozess.

Aber bricht ein Kunde einen Bestellprozess gleich deshalb ab, weil er an anderer Stelle einen Klick weniger bis zum Abschluss benötigt. Sicherlich nicht; wenn er weiß, wieviele Schritte er noch vor sich hat.

Hier zahlt sich nach meiner Erfahrung eine übersichtliche Fortschrittsanzeige aus, so dass der Kunde in jeder Phase des Bestellvorgangs weiß, wo er sich in dem Gesamtprozess gerade befindet und wie es weitergeht.

Für Zen-Cart-Shops bietet sich das Modul mit dem schönen Namen ‚IntegratedCOWOA‚ an. Ich habe es gerade installiert.

Account03

COWOA steht für ‚checkout without account‘ – also für einen Bestellprozess ohne Kundenkonto.

Somit wird gleich ein weiteres ‚Abbruchrisiko‘ ausgeschaltet – die ‚leidige Pflicht‘, ein Kundenkonto zu eröffnen.

Das Kundenkonto ist keine schlechte Sache! Auch nicht aus Kundensicht! Ganz im Gegenteil, aber ich verstehe, dass viele Neukunden, die gerade ein bestimmtes Produkt bestellen wollen (- und nicht mehr und nicht weniger -), abgeschreckt werden, wenn sie sich gleich für ein Kundenkonto mit Kennwort und allem Drum und Dran registrieren sollen; nicht jeder will gleich Mitglied im Club werden …

Veröffentlicht von

Rainer Helmes

Ich bin Diplom-Ingenieur Elektrotechnik, Wertanalytiker nach DIN 69910 mit VDI-Zertifikat und ausgebildeter H.D.I.®-Trainer. Seit 2006 bin ich persönlich haftender Gesellschafter der MiFoMM OHG, Kreuztal.

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