Marken Online

Hersteller verfügen über ein wertvolles Gut – die Herstellermarke. Mit dieser Marke – in Eigenregie aufgebaut und gepflegt – verschafft sich der Hersteller einen Vorteil gegenüber seinen Wettbewerbern.

Nun fürchten nicht wenige Hersteller, dass ihre mühsam aufgebauten Marken online ‚verramscht‘ werden und auf die ‚Billigschiene‘ abgleiten.

Speziell die Internetplattform eBay ist vielen Herstellern ein Dorn im Auge.

Verschiedene Gerichte sind mit der Frage befasst: Können Hersteller den Verkauf von Markenware über eBay und Onlineshops verbieten?

Das OLG Karlsruhe stellt mit Urteil vom 25.11.2009 – 6 U 47/08 Kart. fest:

Ein Markenhersteller darf seinen Vertriebspartnern im Rahmen eines selektiven Vertriebssystems verbieten, Produkte über Auktionsplattformen zu vertreiben, und als Konsequenz eines Verstoßes einen Lieferstopp verhängen, wenn das Vertriebssystem bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Dies hat das Oberlandesgericht Karlsruhe mit Urteil vom 25.11.2009 entschieden. Ein Lieferstopp stelle dann weder einen Verstoß gegen das Kartellverbot in Art. 81 EGV und § 1 GWB noch gegen das kartellrechtliche Behinderungs- und Diskriminierungsverbot dar, so das Gericht (Az.: 6 U 47/08 Kart.).

Quelle: beck-aktuell-Redaktion, 25. November 2009

Marken spielen eine große Rolle im Online-Handel und Hersteller sollten den Vertriebskanal ‚Internet‘ nicht geringschätzen.

Bereits in einer früheren Studie hat novomind in Kooperation mit der Branchenzeitschrift „Der Versandhausberater“ die Bedeutung von Marken im Online Handel festgestellt. Sieben von zehn Online Shop Kunden halten im Internet bewusst Ausschau nach Produkten von bekannten Herstellern.

Quelle: eSales4u

Alle Hersteller sollten dringend ihre Marken online beobachten. Ein erster Schritt ist die Überwachung von definierten Suchbegriffen mittels Google-Alert.

Aber auch Social Media wird zunehmend wichtiger:

In Blogs, Foren und über Videoplattformen im Internet tauschen sich Konsumenten über Qualität und Preis ihrer Einkäufe aus – und werden damit zu Multiplikatoren. Mit den richtigen Mitteln können auch Mittelständler die neuen Kommunikationswege gewinnbringend für sich nutzen.

Quelle: handelsblatt.com, 18.11.2009

Die Hersteller sind für die Festlegung der Distributionskanäle verantwortlich.

Und gerade auch unter dem Aspekt der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien nimmt die Bedeutung des Direktvertriebs stark zu: viele Hersteller nutzen nun auch selbst die Möglichkeit, ihre Produkte über diverse Handelsplattformen wie Amazon oder eBay anzubieten.

Im Zusammenhang mit neuen Vertriebswegen ist für mich auch die weitere Entwicklung der neuen Vertriebsplattform TheBakery so richtig spannend.

Rainer Helmes

Social Media und der Handel – Domus Apart jetzt auch bei Facebook!

Wie kommen Besucher auf unsere Webseiten – resp. unsere Shopseiten?…

… das ist die wichtigste Frage, die sich alle Anbieter im World Wide Web stellen müssen.

Knapp 75% der Besucher unserer Shopseiten finden uns über Suchmachaschinen und davon kommen über 90% vom Marktführer Google.

Das zeigt, an Google führt z.Z. kein Weg vorbei.

Aber die Bedeutung von Empfehlungen nimmt spürbar zu. Empfehlungen zufriedener Kunden waren schon immer die beste Werbung; und Soziale Netzwerke sind auch Empfehlungsnetzwerke.

Aber darüber hinaus tut sich ja noch viel mehr. Der Handel insgesamt steckt in einer Strukturkrise mitten in einem Strukturwandel – der „Wandel im Handel“ ist offensichtlich; ich bin überzeugt, wir stehen erst am Anfang eines Paradigmenwechsels.

Welche Rolle spielt dabei Social Media.

Um diese Frage zu beantworten, muss dass Undefinierbare definiert werden … die Bezeichnung Social Media löst den noch schwammigeren Begriff Web 2.0 ab. Ich fasse unter Social Media alle die Medien (=Nachrichtenträger) zusammen, die uns eine direkte persönliche Kommunikation ermöglichen. Und genau in dieser persönlichen Kommunikation steckt das Veränderungspotenzial. Der eCommerce wird zum nutzergetriebenen Dialog-Handel.

DomusApart-bei-facebook

Wir suchen den Dialog auf allen Kanälen. Kritiker merken jetzt vielleicht an: „sehr viele Experimente und sehr wenig Konkretes“ – das ist richtig!

Ja; wir sind in einer Experimentierphase!

Und dass der letzte Artikel hier in diesem Blog jetzt schon fast ein Jahr zurückliegt, liegt nicht daran, dass sich bei Domus Apart so wenig tut – ganz im Gegenteil..

DomusApart-bei-twitter

Veränderungen brauchen Zeit; Zeit, die viele nicht haben.

Auf die aus meiner Sicht wichtigsten Trends im Handel gehe ich in den folgenden Artikeln noch ausführlicher ein.

DomusApart-bei-friendfeed

In diesem Beitrag will ich mich noch mit den Sozialen Netzwerken beschäftigen.

Welchen Einfluss hat Social Media auf den Handel als Ganzes?

Da ist zunächst die hohe (Preis-)Transparenz. Preissuchmaschinen machen den Vergleich – relativ – einfach (relativ meint, es gibt natürlich auch Trickser…)

Marken-Hersteller fürchten, dass dieser (ruinöse?) Wettbewerb über den Preis die Marke nachhaltig beschädigt. Zu Recht?!?! – Wie ist Ihre Meinung?

Die Gewinner dieser Entwicklung sind ganz klar die Verbraucher; sie erhalten hohe Qualität zu günstigen Preisen.

Glaubt man den aktuellen Studien – wie z.B. ACTA 2009 – Zentrale Trends der Internetnutzung in den Bereichen Information, Kommunikation und E-Commerce (PDF) – dann stehen dem Internethandel rosige Zeiten bevor – Danke Social Media :-)

Eine Folie der o.g. Präsentation möchte ich besonders unterstreichen:

ACTA2009-Das-Internet-ist-konsumnah

97% der Internetnutzer recherchieren zu Produkten und Dienstleistungen; mehr als 50% stellen Preisvergleiche an, nutzen Herstellerseiten, lesen Testberichte und nutzen Diskussionsforen.

Quelle: ACTA 2009 – Zentrale Trends der Internetnutzung in den Bereichen Information, Kommunikation und E-Commerce (PDF)

Für Hersteller ergeben sich neue Möglichkeiten, direkt auf die Verbraucher zuzugehen und ihre Produkte direkt zu vermarkten. Entsprechende Handelsplattformen werden „wie Pilze aus dem Boden schießen“.

Für Onlinehändler bedeutet das, dass sie sich verstärkt als Dienstleister der Hersteller begreifen müssen, und Dienstleistungen für den direkten Vertrieb sowie die Abwicklung der Zahlungs- und Warenflüsse anbieten.

Rainer Helmes

Lastschriftverfahren – einfach und sicher?

Aus Kundensicht ist das Lastschriftverfahren per Einzugsermächtigung eine sehr gute Sache, denn

  • es ist einfach: der Händler muss sich um die Transaktion kümmern.
  • es ist sicher: eine kurze Anweisung an die eigene Bank genügt, und diese bucht den Betrag zurück.

Etwas Besseres kann man sich als Kunde doch gar nicht wünschen, oder?

Leider ruft diese Zahlungsart auch Betrüger auf den Plan. Denn prinzipiell kann jeder, der die Bankdaten beliebiger Personen kennt, deren Konto belasten.

Weder das einziehende noch das bezogene Kreditinstitut verlangt *zunächst* einen Nachweis, dass der Einreichende überhaupt zum Lastschrifteinzug berechtigt ist.

In diesem *zunächst* liegt das Übel:

Nun hat sich scheinbar in einigen Köpfen der Eindruck festgesetzt, für das Lastschriftverfahren sei eine schriftliche Einwilligung des Zahlungspflichtigen nicht erforderlich.

Das ist falsch! Jeder Kontoinhaber, der über sein Konto Lastschriften einziehen will, muss mit seinem Kreditinstitut eine Inkassovereinbarung abschließen. Diese Vereinbarung enthält u.a. den Passus, dass dem Einziehenden die schriftliche Ermächtigung der Zahlungspflichtigen vorliegen muss! Diese Ermächtigung ist der Bank auf Verlangen vorzulegen.

Der Online Händler tut gut daran, sich die Einzugsermächtigung von den Kunden unterschreiben zu lassen! Dass manche Kunden auf diesen zusätzlichen Bürokratismus schimpfen, kann ich nachvollziehen. Aber leider gibt es zu viele schwarze Schafe …

Ausbaden müssen es die Ehrlichen.

Zahlungsausfälle durch nicht eingelöste oder zurückgeforderte Lastschriften müssen letztendlich alle ehrlichen Kunden mittragen. Deshalb: Lastschriftbetrug ist kein Kavaliersdelikt und sollte m.E. von den betroffenen Online Händlern konsequent zur Anzeige gebracht werden.

Auch müssen m.E. die Banken und Kreditinstitute noch mehr dazu beitragen, dass diese interessante Zahlungsart noch wesentlich sicherer wird.

Online Shop mit Open Source Software oder mit proprietärer Software?

Zugegeben, als überzeugter und langjähriger Anhänger der freien Software stellt sich mir diese Frage nicht; ich gehöre der Fraktion der OSS Befürworter an.

Und ich freue mich, dass auch OXID die Zeichen der Zeit erkannt hat.

Denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Mit OXID eShop Community Edition betritt ein ernst zu nehmender Wettbewerber die Open Source Bühne. Dieser Wettbewerb kann auch nur der Weiterentwicklung von osCommerce – mit den Ablegern xt:Commerce und ZenCart – sowie von Magento u.a.m. dienlich sein.

Eine – auch aus meiner Sicht – sehr wahrscheinliche Entwicklung deutet Jochen Krisch in seinem Blog ExcitingCommercean:

Schon seit geraumer Zeit arbeitet Oxid an einem Strategiewechsel und setzt erlösseitig zunehmend auf Oxid eFire, ein Paket von nützlichen Zusatzservices, die Oxid-Händler aufgrund von Rahmenverträgen vergleichsweise kostengünstig und einfach zuschalten (und steuern) können. (…) und man muss kein Prophet sein, dass die Servicepakete irgendwann einmal auch Nicht-Oxid-Händlern zur Verfügung stehen werden. (Jochen Krisch)

Wenn das so kommt, werden wir Oxid eFire sicher auch mit Domus Apart testen.

OXID eShop 4 ist das Ergebnis einer zweijähriger Entwicklungszeit und soll folgende Verbesserungen aufweisen:

  • Bis zu 3-mal schneller als die Vorgängerversion
  • Schlankerer Code, bessere Erweiterbarkeit
  • Suchmaschinenoptimierung nach neuestem Stand der Technik
  • Social Features (Bewertungen und Rezensionen, Wunschlisten, tag-clouds, rich-media toolbar etc.)
  • Anbindung an OXID eFire (eBay, FactFinder, Webmiles, PayPal, Produkt- und Preissuchmaschinen etc.)
  • Optimiert hinsichtlich Robustheit, Verfügbarkeit und Sicherheit
  • Vorzertifiziert für „Trusted Shop“-Gütesiegel

aus der openPR-Pressemitteilung vom 30.10.2008

Roland Fesenmayr – Vorstandsvorsitzender OXID eSales AG – gegenüber internet world business:

Mit der heutigen Veröffentlichung unserer Shop-Lösung unter OpenSource-Lizenz schlagen wir ein neues Kapitel in unserer
Unternehmensgeschichte auf.
(Roland Fesenmayr)

Ich wünsche viel Erfolg!

Von der Holschuld der Online-Händler und der Bringschuld der Hersteller.

Mal abgesehen davon, dass Online Händler gesetzlich verpflichtet sind, auf jeder Produktseite Angaben zu den Lieferzeiten zu machen (BGB-InfoV), hat der Kunde auch ein Anrecht darauf zu erfahren, wie lange er in etwa auf seinen bestellten Artikel warten muss. Denn wer möchte schon gerne mehrere Wochen auf eine Internet-Bestellung warten?!

Sehr schön lässt sich die Verfügbarkeit der Artikel z.B. mit einer ‚Lieferampel‘ zeigen:

lagruen

lagelb

larot

Wer im Internet bestellt, will entweder ‚billig‘ oder ’schnell‘ oder beides.

Diese Forderungen der Käufer sind legitim! Dennoch ist ‚billig‘ ein zweiseitiges Schwert. Der Online-Händler muss Geld verdienen, um auch wieder in einen guten Service für seine Kunden investieren zu können. Deshalb ist auch unser Motto: nicht billig sondern preiswert!

Das Internet eröffnet den Händlern viele Möglichkeiten, sich durch Schnelligkeit vom Wettbewerb abzusetzen. Das ‚alte‘ Bonmot gilt heute mehr denn je:

Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen.

Voraussetzung ist eine funktionierende Vernetzung der gesamten Lieferkette.

Kein Online-Händler kann alle möglichen Produkte und Varianten vorrätig halten. Er ist auf die Lieferzusagen seiner Hersteller und Großhändler angewiesen.

Hersteller und Großhändler müssen mit ins Boot.

Ein Online-Händler muss wissen, ob alle von ihm angebotenen Artikel kurzfristig lieferbar sind.

Holschuld vs. Bringschuld

Den Lieferanten – Hersteller bzw. Großhändler – trifft eine Bringschuld; er muss seine Kataloge aktuell halten und über Lieferengpässe und Produktänderungen informieren.

Das Internet bietet nun auch hier große Chancen! Z.B. können Händler über ein gesichertes Händlernetz – ein sog. VPN – an das Internet-Portal des Herstellers oder Großhändlers angeschlossen werden.

Der Händler kann so jederzeit auf aktuelle Produktinformationen sowie den Lieferstatus zugreifen. Somit wandelt sich auch die Bringschuld des Lieferanten in eine Holschuld der Händler.

Hersteller und Großhändler, die diese Chancen erkennen und zügig umsetzen, schaffen einen Wettbewerbsvorteil, der kurzfristig schwer einzuholen ist.

Man muss sicher kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass diese Art der Vernetzung innerhalb der gesamten Lieferkette in naher Zukunft Standard sein wird.

Definitionen:

Holschuld bezeichnet im Informationsmanagement die Verantwortung desjenigen, der eine Information benötigt, diese vom Inhaber der Information rechtzeitig und umfassend und in geeigneter Form abzuholen. Dabei ist zu Beginn eines Projektes zu klären, für welche Informationen eine Holschuld – und für welche eine Bringschuld besteht und wer die Verantwortung für die Informationsübermittlung inne hat.1)

Bringschuld bezeichnet im Informationsmanagement die Verantwortung desjenigen, der über eine Information verfügt, diese den Betroffenen und Beteiligten rechtzeitig und umfassend und in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen. Dabei ist zu Beginn eines Projektes zu klären, für welche Informationen eine Holschuld – und für welche eine Bringschuld besteht und wer die Verantwortung für die Informationsübermittlung inne hat.2)


1)Artikel Holschuld. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Juli 2007, 16:12 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Holschuld&oldid=34231398 (Abgerufen: 24. Oktober 2008, 17:53 UTC)
2)Artikel Bringschuld. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Juli 2007, 16:12 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bringschuld&oldid=34231415 (Abgerufen: 24. Oktober 2008, 17:54 UTC)

Finanzkrise, Europa und der Online-Handel

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

Vertrauen ist die Klammer … Vertrauen muss neu gewonnen werden. Kein Staat kann die Probleme alleine lösen; hier ist die Europäische Gemeinschaft gefordert.

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FR-online.de vom 13. Oktober 2008

Geld- und Warenströme sind global. Künstliche Mauern sind weder möglich noch gewollt.

sepa01Auch der internationale Handel benötigt einheitliche Regeln. Für Europa heißt das, dass die Zeiten der Viel- und Kleinstaaterei endgültig vorüber ist.

Mit SEPA ist Europa auf dem Weg zu einem einheitlichen Zahlungsverkehrsraum, und es ist auch grundsätzlich begrüßenswert, dass die EU Kommision ein einheitliches europäisches Verbraucherrecht plant.

Ein weiteres (eCommerce-) Wachstum in Europa ist nur möglich, wenn die Mitgliedsstaaten ihre nationalen Alleingänge aufgeben und endlich an einem Strang ziehen.

Wenn die derzeitige Finanzkrise – die auch nur durch gemeinsames Handeln in den Griff zu bekommen ist – zu einem stärkeren Zusammenrücken in der Europäischen Union führt, dann sollte das auch den innereuropäischen (Online-)Handel beflügeln.

Preisvergleichsportal – Hauptsache billig?!

Zwei E-Mails der letzten Tage – die unterschiedlicher nicht sein können – rücken das Thema Preisvergleichsportal wieder mal in meinen Fokus.

Die eine E-Mail – mit einer persönlichen Anrede – kommt vom Wir-lieben-Preise-Team. Eine persönliche Anrede kommt bei mir immer gut an, vielen Dank dafür und Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung des ersten Online-Jahres!

Die zweite E-Mail kommt von Kelkoo. Positiv daran ist, dass überhaupt eine Nachricht kommt, aber der Betreff irritierte mich dann doch etwas:

Ihre Registrierung wurde abgelehnt

Hmmm???, ja da war mal was! Kurz nachgeschaut, das Passwort gesucht: im März 2007 hatte ich Domus Apart für eine kostenlose Basis-Partnerschaft angemeldet.

Das Hochladen der Produktdateien sorgte ständig für irgendwelche Fehlermeldungen; die Produkte sind m.W. nie freigeschaltet worden … und irgendwann habe ich dann aufgegeben … there ain’t no such thing as a free lunch.

Durch die genannte Mail angestachelt, habe ich es dann doch noch ein paar Mal probiert …

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… na ja … es soll wohl nicht sein!

Die Krux mit den Produktdateien ist, dass viele Portal-Anbieter ein eigenes Format verwenden – so auch Kelkoo.

Abhilfe kann der shopinfo.xml-Standard schaffen. Mit Elm@r – dem elektronischen Markt gibt es eine Referenzimplementierung:

Derzeit sind 3.609 Shops angemeldet, von denen 8.329.007 Produkte in unserer Datenbank stehen. RockBottom, Shopwahl, Antag, Idealo, PreisRoboter, mentasys, wobestellen, Preissuche, Auspreiser, Pangora, Yopi, Shopping.com, Schottenland, Gimahhot, wein.cc, Preisbussole, die-produktsuche.de, Spielwaren-Online, Shopzilla, findashop, mistershoplister, Insider-Shops, WillyFogg.com, preise-online.eu, preisvergleich.org, ShopAuskunft.de, EcoShopper, blixS, Preisomat, frodoo, Wir lieben Shops, Wir lieben Preise und „Deutsches Shopverzeichnis“ gehören zu den ersten kommerziellen Betreibern bzw. Vermarktern von Shopping-Portalen, die den shopinfo.xml-Standard offiziell unterstützen. Online-Shops können sich direkt dort anmelden oder warten, bis diese Dienste sie bei uns in der Shopliste entdecken und automatisch kostenlos aufnehmen. Allein durch das Bereitstellen einer shopinfo.xml-Datei verpflichtet sich ein Shop zu nichts. Gegebenenfalls sind Verträge direkt zwischen einzelnen Shops und Shopping-Portalen auszuhandeln.

Wäre schön, wenn sich alle Portal-Betreiber auf einen Standard einigen könnten; viel Hoffnung habe ich diesbzgl. nicht.

Zumindest habe ich die Preisvergleichsportale wieder auf meine Agenda gesetzt, und dieser Artikel wird bestimmt nicht der letzte zu diesem Thema gewesen sein …

Domus Apart – ein Fazit

… und eine Runderneuerung.

Nach gut zwei Jahren Praxis im Online-Handel auf verschiedenen Marktplätzen und bei diversen Auktionshäusern – sowohl als Anbieter als auch als Käufer – können wir ein überwiegend positives Fazit ziehen.

Der Internet-Handel wächst und gedeiht …

Nach der jetzt abgeschlossenen Phase der Machbarkeits-Untersuchungen konzentrieren wir uns in der zweiten Phase auf unsere ‚Hauptfiliale‘ Domus Apart und unsere ‚Niederlassungen‘ bei Tradoria und Yatego.

Zur Zeit lassen wir unseren Domus Apart Shop für Sie ‚runderneuern‘ und von Trusted Shops zertifizieren. Nach Abschluss der Zertifizierung profitieren Sie automatisch von unserer Geld-zurück-Garantie. Eine zusätzliche Sicherheit für Sie!

Ein weiteres wichtiges Produkt unserer Runderneuerung lesen Sie gerade: unser Weblog.

Hier finden Sie regelmäßig aktuelle Informationen, und Sie lesen Hintergrundberichte zu unseren Online-Erfahrungen.

Schauen Sie immer mal wieder rein, denn der Dialog mit Ihnen – unseren Kunden und Partnern – liegt uns am Herzen. Einen Beitrag hierzu will ich mit diesem Weblog leisten.

Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie Fragen, Wünsche, Kritik und Anregungen zu unseren Online-Angeboten haben.

Ihre MiFoMM OHG
Rainer Helmes