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	<title>Domus Apart &#187; Einzugsermächtigung</title>
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		<title>Lastschriftverfahren &#8211; einfach und sicher?</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 21:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Einzugsermächtigung]]></category>
		<category><![CDATA[elektronischer Zahlungsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Lastschrift]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsart]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsausfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Kundensicht ist das Lastschriftverfahren per Einzugserm&#228;chtigung eine sehr gute Sache, denn es ist einfach: der H&#228;ndler muss sich um die Transaktion k&#252;mmern. es ist sicher: eine kurze Anweisung an die eigene Bank gen&#252;gt, und diese bucht den Betrag zur&#252;ck. Etwas Besseres kann man sich als Kunde doch gar nicht w&#252;nschen, oder? Leider ruft diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Kundensicht ist das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lastschrift">Lastschriftverfahren</a> per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einzugserm%C3%A4chtigung">Einzugserm&#228;chtigung</a> eine sehr gute Sache, denn</p>
<ul>
<li>es ist einfach: der H&#228;ndler muss sich um die Transaktion k&#252;mmern.</li>
<li>es ist sicher: eine kurze Anweisung an die eigene Bank gen&#252;gt, und diese bucht den Betrag zur&#252;ck.</li>
</ul>
<p>Etwas Besseres kann man sich als Kunde doch gar nicht w&#252;nschen, oder?</p>
<p><strong>Leider ruft diese Zahlungsart auch Betr&#252;ger auf den Plan.</strong> Denn prinzipiell kann jeder, der die Bankdaten beliebiger Personen kennt, deren Konto belasten.</p>
<p>Weder das einziehende noch das bezogene Kreditinstitut verlangt <strong>*zun&#228;chst*</strong> einen Nachweis, dass der Einreichende &#252;berhaupt zum Lastschrifteinzug berechtigt ist.</p>
<p>In diesem <strong>*zun&#228;chst*</strong> liegt das &#220;bel:</p>
<p>Nun hat sich scheinbar in einigen K&#246;pfen der Eindruck festgesetzt, f&#252;r das Lastschriftverfahren sei eine schriftliche Einwilligung des Zahlungspflichtigen nicht erforderlich.</p>
<p><strong>Das ist falsch!</strong> Jeder Kontoinhaber, der &#252;ber sein Konto Lastschriften einziehen will, muss mit seinem Kreditinstitut eine Inkassovereinbarung abschlie&#223;en. Diese Vereinbarung enth&#228;lt u.a. den Passus, dass dem Einziehenden die schriftliche Erm&#228;chtigung der Zahlungspflichtigen vorliegen muss! Diese Erm&#228;chtigung ist der Bank auf Verlangen vorzulegen.</p>
<p>Der Online H&#228;ndler tut gut daran, sich die Einzugserm&#228;chtigung von den Kunden unterschreiben zu lassen! Dass manche Kunden auf diesen zus&#228;tzlichen B&#252;rokratismus schimpfen, kann ich nachvollziehen. Aber leider gibt es zu viele schwarze Schafe &#8230;</p>
<p><strong>Ausbaden m&#252;ssen es die Ehrlichen.</strong></p>
<p>Zahlungsausf&#228;lle durch nicht eingel&#246;ste oder zur&#252;ckgeforderte Lastschriften m&#252;ssen letztendlich alle ehrlichen Kunden mittragen. Deshalb: <strong>Lastschriftbetrug ist kein Kavaliersdelikt</strong> und sollte m.E. von den betroffenen Online H&#228;ndlern konsequent zur Anzeige gebracht werden.</p>
<p>Auch m&#252;ssen m.E. die Banken und Kreditinstitute noch mehr dazu beitragen, dass diese interessante Zahlungsart noch wesentlich sicherer wird.</p>
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