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	<title>Domus Apart &#187; Rechtliches</title>
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	<description>Marken Online</description>
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		<title>Sofort&#252;berweisung</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 21:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
				<category><![CDATA[eCommerce Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Sofortüberweisung]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsart]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem law blog weist RA Udo Vetter heute auf die rechtliche Grauzone in Verbindung mit der Sofort&#252;berweisung hin:
PIN und TAN geh&#246;ren zu den Informationen, die man beim Onlinebanking besser nur so verwendet, wie es die eigene Bank gestattet. (Udo Vetter)
Der Charme dieses Verfahrens liegt nun darin, dass der H&#228;ndler sofort eine Best&#228;tigung der &#220;berweisung erh&#228;lt, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem <a href="http://www.lawblog.de/">law blog</a> weist RA Udo Vetter heute auf die <a href="http://www.shopanbieter.de/news/archives/1344-Abmahnung-wegen-Einsatz-von-Sofortueberweisung.html">rechtliche Grauzone</a> in Verbindung mit der <a href="http://www.sofortueberweisung.de/">Sofort&#252;berweisung</a> hin:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/11/10/freigiebig-mit-pin-und-tan/"><em>PIN und TAN geh&#246;ren zu den Informationen, die man beim Onlinebanking besser nur so verwendet, wie es die eigene Bank gestattet.</em></a> (Udo Vetter)</p></blockquote>
<p>Der Charme dieses Verfahrens liegt nun darin, dass der H&#228;ndler <strong>sofort</strong> eine Best&#228;tigung der &#220;berweisung erh&#228;lt, und er somit die Ware <strong>sofort</strong> versenden kann.</p>
<p>Rechtlich umstritten ist allerdings, ob und inwieweit der Kunde grob fahrl&#228;ssig handelt, indem er seine sensiblen Bankdaten Dritten zug&#228;nglich macht und damit gegen Bankbestimmungen verst&#246;&#223;t.</p>
<p>Die <a href="https://www.berliner-volksbank.de/">Berliner Volksbank</a> warnt:</p>
<ul>
<li>
<div><a href="https://www.berliner-volksbank.de/onlinebanking/sicherheit/sofortueberweisung.jsp"><em>Bitte beachten Sie die f&#252;r die Nutzung unseres Internet-Bankings akzeptierten &#8220;Sonderbedingungen f&#252;r die Nutzung des ServiceDirekt der Berliner Volksbank eG&#8221; (Punkt 6: Sorgfalts- und Mitwirkungspflichten des Nutzers).</em></a></div>
</li>
<li>
<div><a href="https://www.berliner-volksbank.de/onlinebanking/sicherheit/sofortueberweisung.jsp"><em>Falls Sie sensiblen Daten wie PIN/TAN au&#223;erhalb unseres Internet-Bankings verwenden, k&#246;nnen diese m&#246;glicherweise von Dritten gespeichert und ohne Ihr Wissen wieder- oder weiterverwendet werden.</em></a></div>
</li>
<li>
<div><a href="https://www.berliner-volksbank.de/onlinebanking/sicherheit/sofortueberweisung.jsp"><em>Auch wenn nach der Nutzung der TAN keine Online-Auftr&#228;ge mehr durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen, haben Dritte die M&#246;glichkeit, unter Verwendung der ServiceDirekt-Nummer und der PIN, auf Ihr Konto zuzugreifen.</em></a></div>
</li>
</ul>
<p>Die <a href="http://www.payment-network.com/">Payment Network AG</a> &#8211; die Firma hinter &#8216;Sofort&#252;berweisung&#8217; &#8211; kenne ich nicht, und trotz <a href="https://www.payment-network.com/de/user/sofortueberweisung-tuev.html">T&#220;V-Zertifizierung</a> bleibt bei mir pers&#246;nlich ein gewisses Unbehagen. Kritisch ist m.E., dass die Bankdaten &#8211; einschlie&#223;lich PIN und TAN &#8211; auf der Webseite eines externen Dienstleisters eingegeben werden m&#252;ssen.</p>
<p>Auf der Webseite von <a href="http://www1.conrad.de/infocenter/index.php">Conrad</a> &#8211; im Beispiel von RA Vetter genannt &#8211; hei&#223;t es dazu:</p>
<blockquote><p><em><a href="http://www1.conrad.de/infocenter/sofort.php?">Die Sofort&#252;berweisung wird &#252;ber eine SSL-verschl&#252;sselte Verbindung &#252;bertragen. Mit Hilfe Ihrer PIN und TAN autorisieren Sie Ihre &#220;berweisung, die dann von Ihrer Bank ausgef&#252;hrt werden kann. PIN und TAN werden dabei von Conrad nicht gespeichert. Ihre Kontoauszugsdaten werden weder von Conrad noch von der Payment Network AG als Anbieter der Sofort&#252;berweisung gespeichert, sondern aus dem &#220;berweisungsformular direkt und verschl&#252;sselt zur Bank geschickt.</a></em></p></blockquote>
<p>Mein Tipp: wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Bankberater.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von der Holschuld der Online-H&#228;ndler und der Bringschuld der Hersteller.</title>
		<link>http://weblog.domusapart.de/2008-10-24/von-der-holschuld-der-online-haendler-und-der-bringschuld-der-hersteller.html</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 19:55:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Editorial]]></category>
		<category><![CDATA[Bringschuld]]></category>
		<category><![CDATA[Holschuld]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferkette]]></category>
		<category><![CDATA[Logistik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Verfügbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[VPN]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal abgesehen davon, dass Online H&#228;ndler gesetzlich verpflichtet sind, auf jeder Produktseite Angaben zu den Lieferzeiten zu machen (BGB-InfoV), hat der Kunde auch ein Anrecht darauf zu erfahren, wie lange er in etwa auf seinen bestellten Artikel warten muss. Denn wer m&#246;chte schon gerne mehrere Wochen auf eine Internet-Bestellung warten?!
Sehr sch&#246;n l&#228;sst sich die Verf&#252;gbarkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal abgesehen davon, dass Online H&#228;ndler gesetzlich verpflichtet sind, auf jeder Produktseite Angaben zu den Lieferzeiten zu machen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BGB-Informationspflichten-Verordnung">BGB-InfoV</a>), hat der Kunde auch ein Anrecht darauf zu erfahren, wie lange er in etwa auf seinen bestellten Artikel warten muss. Denn wer m&#246;chte schon gerne mehrere Wochen auf eine Internet-Bestellung warten?!</p>
<p>Sehr sch&#246;n l&#228;sst sich die Verf&#252;gbarkeit der Artikel z.B. mit einer &#8216;Lieferampel&#8217; zeigen:</p>
<p align="center"><strong><img src="http://weblog.domusapart.de/wp-content/uploads/2008/10/lagruen-1.jpg" alt="lagruen" width="198" height="132" /></strong></p>
<p align="center"><img src="http://weblog.domusapart.de/wp-content/uploads/2008/10/lagelb-1.jpg" alt="lagelb" width="205" height="139" /></p>
<p align="center"><img src="http://weblog.domusapart.de/wp-content/uploads/2008/10/larot-2.jpg" alt="larot" width="223" height="163" /></p>
<p><strong>Wer im Internet bestellt, will entweder &#8216;billig&#8217; oder &#8217;schnell&#8217; oder beides.</strong></p>
<p>Diese Forderungen der K&#228;ufer sind legitim! Dennoch ist &#8216;billig&#8217; ein zweiseitiges Schwert. Der Online-H&#228;ndler muss Geld verdienen, um auch wieder in einen guten Service f&#252;r seine Kunden investieren zu k&#246;nnen. Deshalb ist auch unser Motto: nicht billig <strong>sondern preiswert!</strong></p>
<p>Das Internet er&#246;ffnet den H&#228;ndlern viele M&#246;glichkeiten, sich durch <strong>Schnelligkeit</strong> vom Wettbewerb abzusetzen. Das &#8216;alte&#8217; Bonmot gilt heute mehr denn je:</p>
<blockquote><p><strong>Nicht die Gro&#223;en fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen.</strong></p></blockquote>
<p>Voraussetzung ist eine funktionierende Vernetzung der gesamten Lieferkette.</p>
<p>Kein Online-H&#228;ndler kann alle m&#246;glichen Produkte und Varianten vorr&#228;tig halten. Er ist auf die Lieferzusagen seiner Hersteller und Gro&#223;h&#228;ndler angewiesen.</p>
<p><strong>Hersteller und Gro&#223;h&#228;ndler m&#252;ssen mit ins Boot.</strong></p>
<p>Ein Online-H&#228;ndler muss wissen, ob alle von ihm angebotenen Artikel kurzfristig lieferbar sind.</p>
<p><strong>Holschuld vs. Bringschuld</strong></p>
<p>Den Lieferanten &#8211; Hersteller bzw. Gro&#223;h&#228;ndler &#8211; trifft eine Bringschuld; er muss seine Kataloge aktuell halten und &#252;ber Lieferengp&#228;sse und Produkt&#228;nderungen informieren.</p>
<p>Das Internet bietet nun auch hier gro&#223;e Chancen! Z.B. k&#246;nnen H&#228;ndler &#252;ber ein gesichertes H&#228;ndlernetz &#8211; ein sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Private_Network">VPN</a> &#8211; an das Internet-Portal des Herstellers oder Gro&#223;h&#228;ndlers angeschlossen werden.</p>
<p>Der H&#228;ndler kann so jederzeit auf aktuelle Produktinformationen sowie den Lieferstatus zugreifen. Somit wandelt sich auch die Bringschuld des Lieferanten in eine Holschuld der H&#228;ndler.</p>
<p>Hersteller und Gro&#223;h&#228;ndler, die diese Chancen erkennen und z&#252;gig umsetzen, schaffen einen Wettbewerbsvorteil, der kurzfristig schwer einzuholen ist.</p>
<p>Man muss sicher kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass diese Art der Vernetzung innerhalb der gesamten Lieferkette in naher Zukunft Standard sein wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Definitionen:</span></p>
<p><strong>Holschuld</strong> bezeichnet im Informationsmanagement die Verantwortung desjenigen, der eine Information ben&#246;tigt, diese vom Inhaber der Information rechtzeitig und umfassend und in geeigneter Form abzuholen. Dabei ist zu Beginn eines Projektes zu kl&#228;ren, f&#252;r welche Informationen eine Holschuld &#8211; und f&#252;r welche eine Bringschuld besteht und wer die Verantwortung f&#252;r die Informations&#252;bermittlung inne hat.<sup>1)</sup></p>
<p><strong>Bringschuld</strong> bezeichnet im Informationsmanagement die Verantwortung desjenigen, der &#252;ber eine Information verf&#252;gt, diese den Betroffenen und Beteiligten rechtzeitig und umfassend und in geeigneter Form zur Verf&#252;gung zu stellen. Dabei ist zu Beginn eines Projektes zu kl&#228;ren, f&#252;r welche Informationen eine Holschuld &#8211; und f&#252;r welche eine Bringschuld besteht und wer die Verantwortung f&#252;r die Informations&#252;bermittlung inne hat.<sup>2)</sup></p>
<div class="fussnote">
<hr /><small><sup>1)</sup>Artikel Holschuld. In: Wikipedia, Die freie Enzyklop&#228;die. Bearbeitungsstand: 10. Juli 2007, 16:12 UTC. URL: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Holschuld&amp;oldid=34231398">http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Holschuld&amp;oldid=34231398</a> (Abgerufen: 24. Oktober 2008, 17:53 UTC)</small></div>
<div class="fussnote"><small><sup>2)</sup>Artikel Bringschuld. In: Wikipedia, Die freie Enzyklop&#228;die. Bearbeitungsstand: 10. Juli 2007, 16:12 UTC. URL: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bringschuld&amp;oldid=34231415">http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bringschuld&amp;oldid=34231415</a> (Abgerufen: 24. Oktober 2008, 17:54 UTC)</small></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Verst&#246;&#223;t Google mit der Bildersuche gegen das Urheberrecht?</title>
		<link>http://weblog.domusapart.de/2008-10-14/verstoesst-google-mit-der-bildersuche-gegen-das-urheberrecht.html</link>
		<comments>http://weblog.domusapart.de/2008-10-14/verstoesst-google-mit-der-bildersuche-gegen-das-urheberrecht.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 19:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Helmes</dc:creator>
				<category><![CDATA[eCommerce Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildersuche]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[LG.Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtliches]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Comic-Zeichner meinen, dass dem so sei; und sie erhalten in erster Instanz Recht.
Das Landgericht Hamburg urteilt, dass Google gegen den Willen des Rechteinhabers keine Vorschaubilder in den Suchergebnissen anzeigen darf (Az. 308 O 42/06 u.a).
Geh&#246;rt damit die Bildersuche bald der Vergangenheit an?
Nebenstehende Abbildung zeigt einen Abriss der Suchergebnisse nach der Eingabe blomus keilbach domus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei Comic-Zeichner meinen, dass dem so sei; und sie erhalten in erster Instanz Recht.</strong></p>
<p><a href="http://images.google.com/images?hl=de&amp;q=blomus+keilbach+domus+apart&amp;btnG=Bilder-Suche&amp;gbv=2"><img src="http://weblog.domusapart.de/wp-content/uploads/2008/10/googleimagesearch03-1.jpg" alt="googleimagesearch03" width="222" height="219" align="left" /></a>Das Landgericht Hamburg urteilt, dass Google gegen den Willen des Rechteinhabers keine Vorschaubilder in den Suchergebnissen anzeigen darf (Az. 308 O 42/06 u.a).</p>
<p>Geh&#246;rt damit die Bildersuche bald der Vergangenheit an?</p>
<p>Nebenstehende Abbildung zeigt einen Abriss der Suchergebnisse nach der Eingabe <a href="http://images.google.com/images?hl=de&amp;q=blomus+keilbach+domus+apart&amp;btnG=Bilder-Suche&amp;gbv=2">blomus keilbach domus apart</a>.</p>
<p>Noch ist das Urteil nicht rechtskr&#228;ftig. Google will in Berufung gehen und evtl. auch den Bundesgerichtshof (BGH) anrufen.</p>
<p>Ein Kommentar von RA Dennis Sevriens: <a href="http://sewoma.de/berlinblawg/2008/10/14/sevriens/google-bildersuche/">Google Bildersuche &#8211; Versto&#223; gegen Urheberrecht?</a></p>
<p>heise online: <a href="http://www.heise.de/newsticker/LG-Hamburg-Googles-Bildersuche-ist-urheberrechtswidrig--/meldung/117360">LG Hamburg: Googles Bildersuche ist urheberrechtswidrig</a></p>
<p><strong>Nachtrag 17.10.2008:<br />
</strong>heise online: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Gericht-begruendet-Bildersucheverbot-gegen-Google--/meldung/117543">Gericht begr&#252;ndet Bildersucheverbot gegen Google</a></p>
]]></content:encoded>
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