Mit IntegratedCOWOA gegen den Bestellabbruch.

Ein kleiner Nachtrag bzw. eine Ergänzung zum Thema Usability.

Jeder Online-Händler kennt das: ’stehengelassene‘ Warenkörbe. Die Gründe sind vielfältig. Der Kunde testet, ob er auf Rechnung zahlen kann oder welche Zahlungsarten überhaupt angeboten werden … oder … oder …

Ein häufiger Grund für unvermittelte Bestellabbrüche ist allerdings auch ein komplizierter, unübersichtlicher und zu langer Bestellprozess.

Aber bricht ein Kunde einen Bestellprozess gleich deshalb ab, weil er an anderer Stelle einen Klick weniger bis zum Abschluss benötigt. Sicherlich nicht; wenn er weiß, wieviele Schritte er noch vor sich hat.

Hier zahlt sich nach meiner Erfahrung eine übersichtliche Fortschrittsanzeige aus, so dass der Kunde in jeder Phase des Bestellvorgangs weiß, wo er sich in dem Gesamtprozess gerade befindet und wie es weitergeht.

Für Zen-Cart-Shops bietet sich das Modul mit dem schönen Namen ‚IntegratedCOWOA‚ an. Ich habe es gerade installiert.

Account03

COWOA steht für ‚checkout without account‘ – also für einen Bestellprozess ohne Kundenkonto.

Somit wird gleich ein weiteres ‚Abbruchrisiko‘ ausgeschaltet – die ‚leidige Pflicht‘, ein Kundenkonto zu eröffnen.

Das Kundenkonto ist keine schlechte Sache! Auch nicht aus Kundensicht! Ganz im Gegenteil, aber ich verstehe, dass viele Neukunden, die gerade ein bestimmtes Produkt bestellen wollen (- und nicht mehr und nicht weniger -), abgeschreckt werden, wenn sie sich gleich für ein Kundenkonto mit Kennwort und allem Drum und Dran registrieren sollen; nicht jeder will gleich Mitglied im Club werden …

Usability

Oder wie benutzerfreundlich sind Online Shops?

All zu oft scheitern Online-Kunden immer noch an zentralen Shopfunktionalitäten, weil der Warenkorb oder der Weg zur Kasse nicht gefunden wird oder Produkte im Warensortiment gut versteckt oder unzureichend beschrieben werden. Roland Fesenmayr, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW e.V.).

Täglich öffnen neue Shops ihre virtuellen Pforten, d.h. der Wettbewerb nimmt stetig zu, und der Wettbewerb ist immer nur einen Mausklick entfernt.

Die potenziellen Kunden werden zu Recht immer anspruchsvoller.

Für eine erfolgreiche Kundenbindung – und damit für die Verbesserung der Konversionsrate – ist eine gute Benutzerführung und eine intuitiv zu bedienende Shopoberfläche von zentraler Bedeutung.

‚Usability‘ zahlt sich aus – nicht nur für Preisträger

Unbestritten zählt die Usability zu den Erfolgsfaktoren im Online-Handel und wirkt sich unmittelbar positiv auf die Umsätze der Shops aus. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass bei unzureichender Benutzungsfreundlichkeit Umsatzeinbußen hingenommen werden. Der nun veröffentlichte Leitfaden benennt die wichtigsten Kriterien, führt Best-Practice Beispiele an und stellt die unterschiedlichen Methoden zur Analyse der Usability dar.

Den Usability-Leitfaden (PDF) können Sie hier kostenlos herunterladen.